Strom und Wärme

Bürogebäude

 

 

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BHKW im Bürogebäude

In Bürogebäuden ist die BHKW-Sommerauslastung aufgrund des relativ geringen Warmwasserbedarfes oft nur zu erreichen, indem die Module sehr klein dimensioniert werden.

Dies verhält sich anders, wenn zur Kältererzeugung statt der sonst üblichen elektrisch betriebenen Kompressionskältemaschinen thermisch betriebene Absorptionskältemaschinen eingesetzt werden.

Bei diesem Verfahren, der sog. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK), wird nicht nur kein Strom für die Kälteerzeugung verbraucht, es wird im BHKW auch noch zusätzlich Strom für andere Anwendungsbereiche preiswert in Eigenregie erzeugt, der Einsparungseffekt ist somit ein doppelter.
Voraussetzung für eine solche Lösung ist die Zentralisierung der Kälteversorgung. Anstelle einer Vielzahl dezentraler Kälteanlagen kann eine zentrale Absorptionskältemaschine treten, von der ausgehend die Kälte mittels eines Kälteträgers zu den einzelnen Verbrauchsgeräten verteilt wird. Zur Bereitstellung von Kälte auf unterschiedlichen Temperaturniveaus kann man mehrere Kälteaggregate in Form einer Kaskade aneinanderreihen.

Beispiel: Bankzentrale 
BHKW

Vollbenutzungsstunden

100 kW_el

5350

 

Spitzenkessel

Wärmebedarf

 

2 Kessel, je 500 kW

1500 MWh/a

 

Absorptionskälte

Wärmebedarf Absorber

 

 

160 kW, 400 MWh/a

 

 

monatliche Wärmeerzeugung

Die gute "Sommerauslastung" ergibt sich durch den Einsatz der Absorptionskältemaschinen

Brennstoff für BHKW :

Erdgas

BHKW-Anteil a. d. Jahreswärme : 71 %
Vollbenutzungsstunden BHKW: 5350 h/a  
thermische Leistung der BHKW-Anlage: 225 kW
elektrische Leistung der BHKW-Anlage: 100 kW
CO2-Einsparung pro Jahr: 600 Tonnen

 

Energieverluste mit und ohne BHKW

 

Die Gesamtenergieverluste sind ohne BHKW sieben mal höher als mit BHKW

(Gesamtbetrachtung inklusive Kraftwerkspark Bundesrepublik)

 

- eine Informationsseite der GLIZIE GmbH 

 

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