Strom und Wärme

Beispielrechnung

 

 

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Berechnung der Mineralölsteuerrückerstattung für BHKW-Brennstoff

 

Fallbeispiel Erdgasbetrieb

- kein Gasunterzähler für das Blockheizkraftwerk vorhanden

- Stromzähler für das Blockheizkraftwerk vorhanden

 

Der Brennstoffbedarf für die BHKW-Anlage lässt sich für die Mineralölsteuerrückerstattung ausreichend genau über die in diesem Zeitraum im BHKW erzeugte elektrische Energie wie folgt errechnen: 

Brennstoffbezug BHKW = Stromerzeugung BHKW x Umrechnungsfaktor Hu auf Ho / elektrischen Wirkungsgrad/Umrechnungsfaktor KWh auf MWh.

BHKW-Brennstoffbezug (Ho) =  kWh_el * 1,1 / eta_el / 1000            [MWh]

Die Steuerersparnis je MWh Brennstoff gegenüber der Verfeuerung im Heizkessel

beträgt 5,5 €/MWh (Ho).

Beispiel:

Vom 01.01. bis 31.12. eines Jahres betrug die Stromerzeugung eines BHKW mit 30 kW elektrischer Leistung = 200000 kWh, der Wirkungsgrad des BHKW (eta_el) beträgt 30 % (aus Datenblatt Hersteller).

BHKW-Brennstoffbezug (Ho) :     

200000 * 1,1 / 0,30 / 1000 = 733 MWh

Steuerrückerstattung :                  

733 MWh * 5,5 €/MWh =  € 4.032,-

BHKW Brennstoffbezug und beantragte Steuerrückerstattung müssen ins Antragsformular der Zollbehörde eingetragen werden (Formular beim zuständigen Hauptzollamt erhältlich).

Der Betrag zuzüglich MWSt. müsste erstattet werden.

Voraussetzung: Der Gesamtwirkungsgrad des BHKW liegt über den für die Mineralölsteuerrückerstattung geforderten  70 % .  

Der Wirkungsgrad kann dem Datenblatt zum BHKW entnommen werden, was als Nachweis gegenüber den Zollbehörden ausreicht. 

Die Stromsteuer auf den im BHKW erzeugten Strom wurde bereits über den geringeren Strombezug eingespart, hierzu erfolgt daher keine Rückerstattung über die Zollbehörde.

Fallbeispiel Flüssiggasbetrieb

- kein Gasunterzähler für das Blockheizkraftwerk vorhanden

- Stromzähler für das Blockheizkraftwerk vorhanden

 

Der Brennstoffbedarf für die BHKW-Anlage lässt sich für die Mineralölsteuerrückerstattung ausreichend genau über die in diesem Zeitraum im BHKW erzeugte elektrische Energie wie folgt errechnen: 

Brennstoffbezug BHKW = Stromerzeugung BHKW / el. Wirkungsgrad / unterer Heizwert

                         kg Brennstoff = kWh_el  / eta_el / unter Heizwert

Die Steuersparnis je kg Brennstoff gegenüber der Verfeuerung im Heizkessel beträgt bei Flüssiggas 0,03837 €/kg.

 

Beispiel:

Vom 01.01. bis 31.12. eines Jahres betrug die Stromerzeugung eines BHKW mit 30 kW elektrischer Leistung = 200000 kWh, unterer Heizwert Flüssiggas: 12,875 kWh/kg, der Wirkungsgrad des BHKW (eta_el) beträgt 30 % (aus Datenblatt Hersteller).

BHKW-Brennstoffbezug  = 200000 / 0,30 / 12,875 = 51780 kg

Steuerrückerstattung = 51780 kg * ca. 0,05 €/kg =ca.  € 2.589,-

BHKW Brennstoffbezug und beantragte Steuerrückerstattung müssen ins Antragsformular der Zollbehörde eingetragen werden (Formular beim zuständigen Hauptzollamt erhältlich).

Der Betrag zuzüglich MWSt. müsste erstattet werden.

Voraussetzung: Der Gesamtwirkungsgrad des BHKW liegt über den für die Mineralölsteuerrückerstattung geforderten  70 % .  

Der Wirkungsgrad kann dem Datenblatt zum BHKW entnommen werden, was als Nachweis gegenüber den Zollbehörden ausreicht. 

Die Stromsteuer auf den im BHKW erzeugten Strom wurde bereits über den geringeren Strombezug eingespart, hierzu erfolgt daher keine Rückerstattung über die Zollbehörde.

Fallbeispiel Erdgasbetrieb

- separater Gasunterzähler für das Blockheizkraftwerk vorhanden

 

Der Brennstoffbedarf für die BHKW-Anlage lässt sich für die Mineralölsteuer-Rückerstattung mit einem separaten Gas-Unterzähler emitteln:

Brennstoffbezug BHKW = Differenz Zählerstand x Zustandszahl x Brennwert /1000                                          

1000 = Umrechnung von kWh auf MWH

Zustandszahl „Zn“ und Brennwert „Hon“ können der Gasabrechnung des Gasversorgers entnommen werden.

Die Steuerersparnis je MWh Brennstoff gegenüber der Verfeuerung im Heizkessel beträgt 5,5 €/MWh (Ho).

Beispiel:

Vom 01.01. bis 31.12. eines Jahres betrug die Zählerstandsdifferenz des Gasunterzählers eines BHKW mit 30 kW elektrischer Leistung = 60000 m³ , aus Gesamt-Gasrechnung: Zn =0,9262; Hon = 11,5364

BHKW-Brennstoffbezug (Ho) = 60000 * 0,9262 * 11,5364 /1000 = 641,10 MWh

Steuerrückerstattung = 641,10 MWh * 5,5 €/MWh  = € 3.536,-

BHKW Brennstoffbezug und beantragte Steuerrückerstattung müssen ins Antragsformular der Zollbehörde eingetragen werden (Formular beim zuständigen Hauptzollamt erhältlich).

Der Betrag zuzüglich MWSt. müsste erstattet werden.

Voraussetzung: Der Gesamtwirkungsgrad des BHKW liegt über den für die Mineralölsteuerrückerstattung geforderten  70 % .  

Der Wirkungsgrad kann dem Datenblatt zum BHKW entnommen werden, was als Nachweis gegenüber den Zollbehörden ausreicht. 

Die Stromsteuer auf den im BHKW erzeugten Strom wurde bereits über den geringeren Strombezug eingespart, hierzu erfolgt daher keine Rückerstattung über die Zollbehörde.

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