Strom und Wärme

Energieeinsparung

 

 

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Die Energiewende und das ungenutzte Energiesparpotential

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Die verfehlte Energiewende in der Stromerzeugung: "Kohleverstromung und Windkraft" statt Kernernegie

Aktuell fließen in Deutschland jährlich etwa 20 Milliarden Euro in die Förderung von Windkraftwerken und und Solarkraftwerken. Wir verfügen aber in Summe nur etwa über 4000 nutzbare Solar- und Windstunden im Jahr, das heißt, dass über die Hälfte des Jahres die Stromerzeugung aus Sonne und Wind nicht nennenswert zur Verfügung stehen. Die Speicherung elektrischer Energie in großem Umfang ist volkswirtschaftlich nicht umsetzbar und wird nicht durchgeführt. Die Windkraft ist an ihre Grenzen gekommen, ein weiterer Ausbau erhöht die Überproduktion an Windtagen. Wir benötigen also enorme zusätzliche Kraftwerkskapazitäten jenseits von Wind- und Sonnenstunden, das heißt wir bauen die Kraftwerke doppelt, nämlich noch einmal für die Zeit, in der keine Sonne scheint und kein Wind weht. Zudem arbeiten die so genannten erforderlichen Zusatzkraftwerke durch das ständige An- und Abschalten wesentlich ineffizienter, der Brennstoffverbrauch steigt an. Inzwischen haben wir trotz der Energiewende den höchsten CO2-Ausstoß in der deutschen Stromerzeugung seit 1990 erreicht! Zusätzlich werden ganze Landschaften durch Windkraftanlagen und Stromtrassen belastet. Derzeit werden etwa 40% der elektrischen Energie in extrem Kohlendioxid emittierenden Kohlekraftwerken erzeugt! Die Kohlekraftwerke verursachen fast die Hälfte der CO2-Emissionen in Deutschland. Das gesetzte Klimaziel rückt in weite Ferne!

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Die Alternative: "Kraft-Wärme-Kopplung und Sonnenstrom" statt Kohle

Würden wir für die Förderung der ergasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplung die Hälfte der Summe wie zur Förderung von Wind- und Sonnenkraftwerken zur Verfügung stellen, entspräche dies bei einer Investition von 2000 Euro/kW elektrisch einem Zubau von 5 Gigawatt BHKW-Leistung pro Jahr. Damit könnten rein rechnerisch alle Kohlekraftwerke innerhalb von 10 Jahren ersetzt werden. BHKW werden derzeit als Grundlastkraftwerke eingesetzt, die rund um die Uhr elektrische Energie liefern. BHKW würden sich allerdings aufgrund der schnellen Regelbarkeit auch zur "Füllung der Lücken" bei der Sonnenstromerzeugung eignen. BHKW werden dezentral errichtet, der teure Netzausbau wäre nicht erforderlich. BHKW könnten 40% der Stromerzeugung übernehmen, der CO2-Ausstoß des deutschen Kraftwerkparks würde damit um 70% reduziert.

Stattdessen wird der Ausbau der CO2-sparenden und günstigen Kraft-Wärme-Kopplung gebremst, da BHKW-Betreiber ab 01.08.2014 für selbst erzeugte und genutzte elektrische Energie EEG-Abgabe abführen müssen!

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Energiesparpotential im Wohnbereich durch Kraft-Wärme-Kopplung

Zur Raumbeheizung und zur Warmwasserbereitung werden in den Haushaltender Bundesrepublik rund 2000 PJ Energie eingesetzt.

Die Großkraftwerke setzen für die Stromerzeugung im gleichen Zeitraum rund 3000 PJ Energie als ungenutzte Abwärme frei, also ca. das 1,5-fache!

Der durchschnittliche Jahresnutzungsgrad der deutschen Kondensationskraftwerke beträgt lediglich etwa 35%, der von Blockheizkraftwerken 85%

Bei einer dezentralen Stromversorgung durch Blockheizkraftwerke wird die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme zur Raumheizung und zur Warmwasserbereitung genutzt.

Der bisherige Anteil der effizienten Kraft-Wärme-Kopplung beträgt rund 15% an der Stromerzeugung in Deutschland. Aufgrund der großen KWK-Potentiale in Deutschland könnte in den nächsten 10 bis 20 Jahren etwa die Hälfte des gesamten Stromes aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) stammen.

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- eine Informationsseite der  GLIZIE GmbH 

 

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