Strom und Wärme

Ökosteuer

 

 

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Ökosteuer im Anlagen-Contracting

 

1. Mineralölsteuer

Es muss vom Contractor beim Hauptzollamt eine Erlaubnis auf Bezug von

steuerbefreitem Heizöl eingeholt werden (auch bei Erd- oder Flüssiggasbezug !).

Gleichzeitig empfiehlt es sich  einen Antrag 

auf Erlass/Rückerstattung der Mineralölsteuer (Ökosteuer) zu stellen.

Der Contractor erhält die Steuer genauso wie ein Endkunde zurück.

(Mineralölsteuergesetz §25, Abs. 1, 3 und 4 und § 25a)

 

Beim Hauptzollamt muss ein Antrag gestellt werden, um von der Stromsteuer

befreit zu werden.

Darin ist zu nennen, dass alle Letztverbraucher in einem Vertragsverhältnis

mit dem Contractor stehen und in räumlicher Nähe zur Anlage untergebracht

sind (keine Durchleitung nötig).

Werden diese Punkte eingehalten, fällt für den Contractor keine Stromsteuer an.

Beliefert der Contractor andere als die genannten, fällt die Stromsteuer an.

(Stromsteuergesetz §11, Abs. 4)

  

3. Befreiung von der Strom- und Mineralölsteuer  

Ökosteuerbefreiung für Klein-BHKW

Stromsteuer
(ab 01.01.2003)
ca. 2,05 Ct/kWh
Mineralölsteuer
(seit 01.04.1999)
Erdgas ca. 0,55 Ct/kWh (Ho)
Flüssiggas ca. 5 Ct/kg
Heizöl ca. 6,14 Ct/l

Bei einer Leistung kleiner als 2000 kW und einem Jahresnutzungsgrad von mehr als 70% sind BHKW von der Mineralöl- und der Stromsteuer befreit!

   

- eine Informationsseite der  GLIZIE GmbH 

 

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