EEG

 

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EEG - Erneuerbare-Energie-Gesetz

Zu den wesentlichen neuen Regelungen im EEG gehören insbesondere die grundsätzliche Einbeziehung und Beteiligung der Strom-Eigenerzeugung an der EEG-Umlage. Für die Eigenerzeugung in KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) wesentlichen Regelungen regelt jetzt der § 61 „EEG-Umlage für Letztverbraucher und Eigenversorger". 

Zusammenfassung zu unseren mit Erdgas oder Flüssiggas betriebenen BHKW:

Eigenversorgung

Anteil der EEG-Umlage für die Eigenversorgung mit KWK-Anlagen, die nach dem 31.06.14 in Betrieb genommen wurden:

30 % für Strom, der nach dem 31. Juli 2014 und vor dem 1. Januar 2016 verbraucht wird,

35 % für Strom, der nach dem 31. Dezember 2015 und vor dem 1. Januar 2017 verbraucht wird,

40 % für Strom, der ab dem 1. Januar 2017 verbraucht wird.

Die EEG-Abgabe beträgt für 2017 bei Eigenversorgung also 40% von 6,88 = 2,752 Ct/kWh_el

Die EEG-Abgabe beträgt für 2018 bei Eigenversorgung also 40% von 6,79 = 2,716 Ct/kWh_el

(Regelung in 2017/2018 vorübergehend ausgesetzt, soll voraussichtlich Ende 2018 weitergeführt werden, Sache liegt im Bundestag, die zuviel gezahlten Abgaben sollen zurückerstattet werden)

Erneuerung „alter" BHKW

Als Bestandsanlage gilt jede Stromerzeugungsanlage, die der Letztverbraucher vor dem 1. August 2014 als Eigenerzeuger betrieben hat.

Die EEG-Umlage entfällt dann bei Bestandsanlagen,

1. wenn der Letztverbraucher die Stromerzeugungsanlage als Eigenerzeuger betreibt,

2. soweit der Letztverbraucher den Strom selbst verbraucht und

3. sofern der Strom nicht durch ein Netz durchgeleitet wird, es sei denn, der Strom wird im räumlichen Zusammenhang zu der Stromerzeugungsanlage verbraucht.

4. Auch die Erneuerung, Erweiterung und Ersatz einer Stromerzeugungsanlage an demselben Standort bleibt EEG-Umlage frei, wenn die installierte Leistung nicht um mehr als 30 Prozent erhöht wird. Diese Übergangsregelung gilt bis 31.12.2017.

Für nach dem 31.12 2017 erneuerte Bestandsanlagen müssen 20% der EEG-Umlage abgeführt werden.

EEG-Umlage bei Belieferung Dritter

Werden Dritte, beispielsweise weitere Bewohner und Mieter des Gebäudes, mit Strom beliefert, ist die volle EEG-Umlage fällig. Für die Umsetzung der EEG-Umlage, hat der Gesetzgeber die Stromnetzbetreiber in die Pflicht genommen.

Ausnahmen bei Volleinspeisung

Von den Zahlungs- und Mitteilungspflichten sind klassische „Volleinspeiser" ohne Eigenverbrauch und ohne Lieferung an andere Letztverbraucher nicht betroffen.

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