Strom und Wärme

EnEV

 

 

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EnEV und DIN

                                        

Energieeinsparverordnung EnEV

 

Die neue EnEV  gilt ab 1. Februar 2002

Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) vereint Wärmeschutzverordnung und Heizungsanlagenverordnung. Sie führt dabei eine völlig neue Denkweise bei der Gebäudeplanung ein. Sie berücksichtigt gleichwertig die beiden wichtigsten Wege zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Gebäudeheizung: Die Verbesserung der Heiztechnik und des Wärmeschutzes.

EnEV: die Anfang 2002 in Kraft tretende Energieeinsparverordnung ist sozusagen die Fortsetzung der WSVO 84 und WSVO 95. Es werden höhere Vorgaben gemacht und es wird der Ganzheitliche Primärenergieverbrauch betrachtet und limitiert (Strom, Wärme, Warmwasser, Kühlung, Lüftung usw.). Sie löst auch die bestehende Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) ab. Der zulässige Heizenergiebedarf von Neubauten wird 30% gegenüber den derzeitigen Anforderungen sinken. Der Bauherr entscheidet selbst, wie er über bauliche und/oder technische Maßnahmen den Standard erreicht. Für den Nachweis ist ein "Energieausweis" vorgesehen. 

Die EnEV begrenzt den zulässigen Primärenergiebedarf. Gegenüber der Wärmeschutzverordnung berücksichtigt sie auch die Energieverbräuche eines Gebäudes, die außerhalb, z.B. im Kraftwerk oder beim Transport der Energieträger, entstehen. Ziel der EnEV ist es, das Anforderungsniveau der geltenden Wärmeschutzverordnung nochmals um 25 bis 30 Prozent anzuheben, wobei die EnEV im Wesentlichen den Primärenergiebedarf eines Neubaus begrenzt. Aus diesem Grund ist zum Beispiel das Heizen mit Strom nur noch unter stark erhöhten Auflagen möglich, denn bei der Umwandlung in Strom entstehen im Kraftwerk rund 60 Prozent Verluste.

EnEV im Neubau

Die EnEV belohnt besonders effiziente Wärmeerzeugungssysteme wie Blockheizkraftwerke. Die Anforderungen der EnEV können einfach mit BHKW und Spitzenkessel mit herkömmlichem Wärmeschutz erfüllt werden.

Die EnEV begrenzt im Wesentlichen den Primärenergiebedarf des Neubaus.

Die Begrenzung des Jahres-Primärenergiebedarfs gilt nicht für Gebäude, die mindestens zu 70 % durch Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung beheizt werden! (Durchaus übliche BHKW-Dimensionierung, 6000 bis 6500 Benutzungsstunden für das BHKW sind hierbei möglich)

Wie letztlich der zugelassene Primärenergiebedarf unterschritten wird, entweder durch Maßnahmen zum Wärmeschutz oder moderne Heizungstechnik, lässt die EnEV offen. Der Bauherr kann hier selbst entscheiden. Durch die Wahl einer besonders sparsamen Heizungstechnik, zum Beispiel Kraft-Wärme-Kopplung, kann er von hohen Anforderungen an den Wärmeschutz entlastet werden. 

EnEV im Altbau

Umfassende Nachrüstpflichten für Gebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen sind für den Altbau nicht vorgesehen. Jedoch muss eine Immobilie beim Verkauf auf EnEV-Standard für Altbauten gebracht werden.

 

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