Strom und Wärme

Kompensation

 

 

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Blindleistungskompensation

Der Gesamtstrom setzt sich aus Wirkstrom und Blindstrom zusammen. Der Wirkstrom wird vom Stromversorger in Rechnung gestellt, der Blindstrom üblicherweise nicht, sofern dieser einen gewissen Anteil nicht überschreitet. Das BHKW deckt in der Regel den überwiegenden Teil des in einem Objekt benötigten Wirkstromes. Der üblicherweise ebenfalls benötigte Blindstrom wird jedoch weiter bezogen. Bei Eigenstromerzeugung steigt also der Anteil des bezogenen Blindstroms am Gesamtbezug. 

Das EVU (Energieversorgungsunternehmen) kann bei überhöhten Blindstromanteilen einen zusätzlichen Blindstromzähler setzen und den Blindstrombezug in Rechnung stellen.

Es ist daher in vielen Fällen sinnvoll eine Reduzierung des Blindstroms durch eine Kompensation vorzunehmen.

Meist empfiehlt sich eine automatisch geregelte Kompensationsanlage. Hierbei werden einzelne Stufen einer Kondensatorbatterie über ein automatisches Regelgerät (Blindleistungsregler) je nach Bedarf zu- oder abgeschaltet.

Die Blind-Leistung der Kompensationsanlage liegt erfahrungsgemäß  bei etwa 20 bis 40 % der elektrischen Gebäudespitzenleistung oder bei dem ein- bis zweifachen der BHKW-Wirkleistung. Wird  ein BHKW mit Asynchrongenerator eingesetzt, ist die höhere Leistung anzusetzen, da der Asynchrongenerator zusätzlich Blindstrom benötigt.

Die Leistung der Kompensationsanlage wird in kVar angegeben.

Beispiel:

Ein Gebäude wird mit einem BHKW mit 50 kW elektrischer Leistung ausgerüstet, die sinnvolle Größe der Kompensationsanlage könnte zwischen 50 und 100 kVar liegen. Wird ein BHKW mit Asynchrongenerator eingesetzt, liegt die sinnvolle Größer der Kompensationsanlage eher bei 100 kVar.

- eine Informationsseite der  GLIZIE GmbH

 

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