Strom und Wärme

Mikrogasturbine

 

 

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Mikrogasturbinen-BHKW

Die Mikroturbinen entstanden aus der Turboladertechnologie und der Entwicklung in der Luftfahrtindustrie. Strom wird über einen schnell laufenden Generator erzeugt, der direkt mit der Turbine gekoppelt ist. Die Drehzahl des Turbosatzes liegt je nach Größe und Leistung zwischen 40000 und 120000 Umdrehungen pro Minute.

Der so erzeugte hochfrequente Wechselstrom mit z. T. über 1000 Hz  wird in der Leistungselektronik der Turbine zunächst über Gleichrichter in Gleichstrom umgewandelt  und erst dann in Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hz.

Die Mikrogasturbine wird - wie jede Gasturbine - mit hohem Verbrennungsluftüberschuss gefahren (z. B. Lamda = 3,5). Die über den Turbosatz ausgekoppelte Wärme wird dem Heizungsnetz zugeführt. Das Mikrogasturbinen-BHKW erreicht damit Gesamtwirkungsgrade von 85% (Strom und Wärme). Der elektrische Wirkungsgrad liegt bei 25 bis 28 %.

Mikrogasturbinen eignen sich für den BHKW-Betrieb im Leistungsbereich unterhalb von 500 kW elektrischer Leistung.

Vorteile des Mikrogasturbinen-BHKW gegenüber dem Motor-BHKW

bulletgeringer Wartungsaufwand, da für Luftlagertechnik keine Schmierstoffe erforderlich
bulletwenig Verschleißteile

Nachteile des Mikrogasturbinen-BHKW gegenüber dem Motor-BHKW

bulletgeringe Betriebserfahrungen
bullethohe spezifische Investitionen
bulletschlechtere Wirkungsgrade, da mit hohem Luftüberschuss gefahren wird
 

- eine Informationsseite der GLIZIE GmbH

 

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